Ferienspiele Herbst 2014 - 1. Woche

Ferienspielbericht 1. Woche Herbstferien

06.10. - 10.10.2014

 

"Die Römer"

 

Ganz Gallien von den Römern besetzt?

Asterix und Obelix gibt es nur im Comic????

 

Aller Anfang war schwer.

Die Kinder der OGS-Langemaß grübelten und dachten nach und waren sich doch sicher: Asterix und Obelix gibt es wirklich nur im Comic.

Wie sah das Leben der "echten" Römer nun aus? Wer sind "Römer" überhaupt? Und, die wichtigste Frage, gibt es heute noch Römer?

 

Antworten auf diese Fragen erhielten die Kinder während der ganzen Woche. Am Montag lernten die Kinder mit Hilfe eines Zeitstrahls kennen, wie lange das "römische Reich" existierte und wie lange dies schon zurück lag. Sehr spannend war für einige Kinder, dass es die Stadt Rom heute noch gibt und dass man sich einige Dinge aus dem "alten Rom" heute noch anschauen kann.

Zuerst konnten die Kinder erfahren, wie groß das römische Reich war.

Spätestens hier erkannten die Kinder, dass viele Länder, aus denen ihre Eltern stammten, in der Antike römisch waren. Auch Städte wie Köln oder Istanbul ruhen auf römischen Wurzeln. Später am Tag erforschten die Kinder den Alltag der Römer.

 

Ein Ausflug ins antike Köln

 

Diese Forschung wurde am Dienstag im römisch-germanischen Museum vertieft. Die Kinder und auch die Erwachsenen lernten viel über den Alltag der Römer in Köln kennen. Vor allem erfuhren die Kinder, warum wir heute soviel über die Römer wissen. Amphoren, Vasen, Grabsteine und Statuen konnten betrachtet werden.

 

Dazu fielen den Kindern viele Fragen ein, sodass ein reger Austausch mit unserer Museumsführerin stattfand. Fragen wie: Hatten die Römer Taxis oder mit welchem Spielzeug spielten die Kinder konnten ausgiebig beantwortet werden.

 

Da wir im Museum erfahren hatten, dass die Römer unter ihrer Toga Tuniken trugen, machten wir uns am Mittwoch daran, eben jene typisch römischen Unterhemden zu gestalten. Die Zeit ließ es sogar zu, ein römische Spielzeuge herzustellen: die Rundmühle und Schellen. Nachdem die Rundmühlen fertig waren und das Spielprinzip klar war, brach in der OGS das Rundmühlenfieber aus, welches durch lautes Schellengeklapper unterstützt wurde.

 

"Gallia est omnis divisa in partes tres ..."

 

Am Donnerstag stand die römische Schrift und die Zahlen auf dem Programm. Obwohl die Schriftzeichen sehr ähnlich zu unseren sind, war es für die Kinder ein großer Spaß aus dem "De Bello Gallico" von Gaius Julius Cesar vorgelesen zu bekommen. Die berühmten Worte "Gallia est omnis divisa in partes tres ..." fanden lustigen Anklang bei den Kindern. Die unterschiedlichen Zahlen wurden dann mittels kleineren Rechenübungen ein geübt.

 

Ein Chaos-Spiel zum Abschluß

 

Am Freitag wurde mit Hilfe eines "Chaos-Spiels" das Gelernte abgefragt. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt und mussten Zahlen, die auf dem Schulhof versteckt waren finden. Hinter jeder Zahl befand sich ein Codewort, mit welchem die Kinder unterschiedliche Spiele frei spielen konnten.

So gut vorbereitet fand zum Abschluss der Woche eine Ausstellung für die Eltern statt. Die Kinder waren in allen Bereichen Spezialisten und konnten am Nachmittag ihre Eltern herumführen und Erklärungen geben. Für die Jungs bot sich ein kleineres Highlight an: sie gestalteten kunstvoll römische Gladiatoren, während die Mädchen ihre Tuniken anzogen.